Miteinander daheim seit 100 Jahren – das war ein tolles Fest!

War das ein tolles Fest! Rund 2000 Personen haben am 9. September 2023 mit uns gefeiert und gezeigt, was "Miteinander Daheim" bedeutet. Nebst feinem Essen und Trinken gab es viele Acts wie Konzerte, künstlerische Darbietungen, Theater, ein Kinderparadies, eine Lounge, wo in Erinnerungen aus den letzten 100 Jahren geschwelgt werden konnte und vieles mehr. Im späteren Abend wurde zu tollen Beats noch das Tanzbein geschwungen. Schön, dass Sie dabei waren! Wir werden diesen Tag noch lange in Erinnerung behalten.

Ein ganz grosser Dank geht an all die vielen freiwilligen Helfer/innen aus der Bewohnerschaft, an die Mitarbeiter/innen der HGW und an alle anderen, die beim Auf- und Abbau sowie während des Festes unermüdlich und mit grosser Begeisterung im Einsatz waren.

In der Bildergalerie finden Sie ganz viele Eindrücke dieses tollen Tages.

Galerie Fest

 

  • 100 Jahre HGW
  • Plauderbar
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Unsere Plauderbar ruht sich aus

Unsere Plauderbar ruht sich aus

Ein Jahr lang ist unsere Plauderbar unermüdlich herumgetuckert, hat zahlreiche Siedlungen besucht und viele Bewohner/innen kennengelernt. Nur einmal ist ihr für ein paar Tage die Puste ausgegangen. Sie hat nicht nur in den Siedlungen selber, sondern oft auch auf dem Weg dahin viele Personen erfreut. Nun macht sie eine wohlverdiente Pause. Und wir überlegen uns in Ruhe, welchen "Job" wir ihr künftig anbieten können. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Lieblingsrezepte, Gesichter und Geschichten

Lieblingsrezepte, Gesichter und Geschichten

100 Jahre Geschichte auf lustvolle Art und Weise in verpackt in einem Rezeptbuch. Freuen Sie sich auf Geschichten, Gesichter und Rezepte unserer Bewohner/innen. Herzlichen Dank an alle, die sich engagiert haben! Alle Bewohner/innen finden nach dem grossen Fest ein Exemplar in ihrem Briefkasten. Viel Spass beim Lesen und Nachkochen!

Die Plauderbänkli bleiben und warten auf Sie

Die Plauderbänkli bleiben und warten auf Sie

Wir hoffen, dass die Plauderbänkli auch weiterhin genutzt werden, ihr Zweck soll nicht verloren gehen. Sie sollen weiterhin Kontakte und Begegnungen ermöglichen. Setzen Sie sich hin und signalisieren so, dass Sie gerne plaudern möchten. Es sollen weiterhin spontane Gespräche entstehen, die Bänklis sollen die Gemeinschaft fördern und Einsamkeit entgegen wirken. Sie hatten ein tolles Gespräch oder haben eine lustige Anekdote? Melden Sie uns Ihre Geschichten weiterhin auf kommunikation@hgw-wohnen.ch. Wir freuen uns darauf!

 

100 Jahre HGW - eine spannende Geschichte

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Der Wunsch nach gesunden und billigen Wohnungen

Am 5. Dezember 1923 fand im Restaurant Strauss in Anwesenheit von 90 Personen die Gründungsversammlung der «Heimstätten-Genossenschaft Winterthur» statt. Ein vorangehendes Treffen hatte am 31. Oktober die Ziele festgelegt und die Statuten entworfen. Treibende Kräfte waren weniger Vertreter der Arbeiterbewegung als sozial aufgeschlossene bürgerliche Kreise.

Die wichtigsten Ini...

Bodmer, Bernoulli und die ersten Bauten

Der Gründungspräsident, Ingenieur Albert Bodmer, war ein überzeugter Anhänger der Gartenstadtidee und entwarf für Winterthur nicht nur einen Zonenplan, sondern auch einen Überbauungsplan im Geist der Gartenstadt. In Zusammenarbeit mit dem einflussreichen Basler Architekten Hans Bernoulli realisierte die HGW ab 1924 zuerst am Deutweg, dann im Eichliacker und in Veltheim Siedlungen mit einstöc...

Knapp am Bankrott vorbei

Schon bald zeigten sich die Grenzen des erstaunlichen Wachstums. Baukosten konnten nicht eingehalten werden, Subventionsgesuche wurden abgelehnt, Bewohnende brachten Sonderwünsche vor, andere konnten ihre finanziellen Pflichten nicht erfüllen. Der HGW ging immer mehr das Geld aus; Anfang 1925 stand sie vor dem Bankrott.

Eine ausserordentliche Generalversammlung hatte Ende 1924 einen Verkauf der Häu...

Ein Mehrfamilienhaus mit Konsumgeschäft

Anfang 1927 entwarf Architekt Kellermüller auf Anregung der Stadt für die Überbauung der Sonneggstrasse (Töss) erstmals ein Mehrfamilienhaus, das auf Frühling 1928 bezogen werden konnte. Es umfasste sieben 2- und 3-Zimmerwohnungen und einen Konsumladen. Dieses Haus blieb ausnahmsweise im Besitz der Genossenschaft und stellt damit das älteste Gebäude im Portfolio der HGW dar.

Das Haus...

Die Pioniersiedlung Stadtrain

Anfang 1928 wandte sich die HGW dem grossen Areal «Dreispitz» zu, dem Stadtrain (Oberwinterthur). Um einen möglichst kostengünstigen Bau zu ermöglichen, entwarf Kellermüller erstmals Flachdachhäuser, die nach Schaffhauser Vorbild als Kreuzreihenhaus realisiert wurden, also Rücken an Rücken wie auch seitlich aneinander angebaut waren. Die Begeisterung in der Öffentlichkeit wie bei der Stadt hielt sich...

Das Laubenganghaus am Spitzweg

Mit dem «Laubenganghaus» am Spitzweg (Oberwinterthur) betrat die HGW 1930 Neuland. Wurde bisher immer für Familien geplant, so standen mit dem architektonisch ungewöhnlichen Reihenhaus, wo die Wohnungen über einen Laubengang erschlossen wurden, Einzelpersonen oder Kleinfamilien im Fokus. Die Nachfrage hielt sich allerdings in Grenzen, weshalb dieser 2017/18 ersetzte Bau innerhalb der HGW ein Solitär...

Bauen in der Weltwirtschaftskrise

Erstmals beschloss der Vorstand, in einem Jahr kein neues Bauprojekt in Angriff zu nehmen. Die bereits erstellte Hausreihe im Stadtrain war erst ein gutes Jahr nach Vollendung verkauft, und für den geplanten Bau von Einfamilienhäusern an der Eulach (Stadtrain) meldete sich auf ein Inserat hin keine einzige interessierte Person.

Nüchtern hielt der Vorstand fest, dass Leute ihre Ersparnisse&...

HGW - Quo vadis?

Als eines der unerfreulichsten Jahre seit Bestehen der Genossenschaft charakterisierte der Vorstand der HGW das Berichtsjahr 1936. Neue Häuser konnten nicht verkauft werden, die Genossenschaft hatte keine flüssigen Mittel mehr, und mehrere Mitglieder gaben ihren Austritt.

Der Vorstand war gezwungen, zahlreiche Krisen-Szenarien durchzuspielen, um einen Ausweg aus dem finanziellen Engpass zu finden. In Betra...

Die HGW in einem neuen Kleid

In den ersten Jahren bestand der Geschäftsbericht aus drei bis vier maschinenbeschriebenen Seiten. 1941 erfolgte ein Modernisierungsschritt zu einem typografisch gestalteten gedruckten Exemplar, das ab 1943 erstmals auch Bilder enthielt.

Diese Neuerungen waren dem Vorstand aber kein Wort wert, seine Sorgen galten vielmehr dem viel zu hohen Leerwohnungsbestand, den enormen Baukosten und dem Mang...

Wachstum und Verwaltung

Stolz vermerkte der Jahresbericht von 1946, dass die HGW seit Bestehen mittlerweile 409 Wohnungen erstellt habe; 253 davon seien von der Genossenschaft vermietet, der Rest wurde verkauft. Die HGW näherte sich einer kritischen Grösse; man plante mit weiteren Wohnbaugenossenschaften eine gemeinsame Verwalterstelle, allerdings vergeblich. Präsident Gerteis war schliesslich bereit, seine Primarlehrerstelle zu k...

Die Genossenschaft lebt!

Um den Kontakt zwischen den Bewohnenden und der Verwaltung zu verbessern, wurden erstmals Mieterinformationsversammlungen durchgeführt und ein Samichlaus für den genossenschaftlichen Nachwuchs organisiert. Der Vorstand betonte immer wieder die genossenschaftlichen Werte und freute sich über Veranstaltungen wie Basteltage, die von den Bewohnenden initiiert wurden.

Besonders aktiv waren die Frauen in...

Eine Kommission für den Hausfrieden

Auf Antrag des Vorstandes stimmte die Generalversammlung 1948 der Schaffung einer Beschwerdekommission zu, welche Streitigkeiten unter den Bewohnenden beilegte und so den Vorstand entlastete. Kaum zufällig verwies der Vorstand im gleichen Jahr auf die Hausordnung, die viel zu wenig beachtet werde. Erster Obmann war bezeichnenderweise Hans Risler, Polizist und Vizepräsident der HGW.

Offen...

Wer eine Wohnung sucht...

«Wer eine Wohnung sucht, meldet sich bei der Heimstättengenossenschaft». So beklagte der Jahresbericht 1953 die Situation. Als Folge sei es wegen des Andrangs fast nicht mehr möglich, auf dem Büro zu arbeiten. Auf Anfang 1954 fanden sich auf dem Markt nur gerade 24 Mietwohnungen, das waren 0.022 % aller Winterthurer Wohnungen. Winterthurs Wohnungssuchende gingen immer härteren Zeiten entgegen.

Der...

Gemeinschaftliche Projekte

Im Rahmen der städtischen Wohnbauaktion schloss sich die HGW mit weiteren Wohnbaugenossenschaften zur «Baugemeinschaft Weberstrasse» zusammen, um gemeinsam und damit kostengünstiger weitere Häuser im Mattenbachquartier zu erstellen. Im gleichen Jahr beteiligte sich die HGW an der Gründung der «Genossenschaft für Alterswohnungen» (GAIWO). Die Solidarität war auch der Notsituation geschuldet.

Um di...

Statistische Angaben

Trotz grassierender Wohnungsnot konnte die HGW kaum noch bauen, da es an Bauland und an spruchreifen Projekten fehlte. 1957 wurde ein einziges Wohnhaus mit 9 Wohnungen bezogen. Eine «Volkszählung» gibt erstmals einen aufschlussreichen Einblick in die Wohn- und Altersstruktur der 717 Wohnungen mit 829 Genossenschaftsmitgliedern.

Die Jahresberichte griffen immer mehr statistische Informationen auf, von d...

Ein Verwaltungsgebäude im Stadtrain

Mit dem Wachstum der Genossenschaft konnte die Verwaltung nicht Schritt halten. Vorläufig betreute Heinrich Gerteis die HGW, unterstützt von einer vollamtlich angestellten Sekretärin. Als die Büros im Volkshaus endgültig zu klein waren, beschloss die HGW die Einrichtung neuer Verwaltungsräumlichkeiten im Haus Spitzweg 2 am Stadtrain.

Mittlerweile umfasste die HGW 837 Mitglieder, davon 10...

Das Ende der Ära Gerteis

Nach 35-jähriger Tätigkeit für die HGW reichte Heinrich Gerteis altershalber seinen Rücktritt ein. Er bewohnte im Eichliacker ein HGW-Haus, gehörte seit 1925 dem Vorstand an und leitete von 1928 bis 1946 die Genossenschaft, bevor er dann das Präsidium abgab und Verwalter der HGW wurde. Er verkörpert wie keine andere Person den Werdegang der HGW.

Gerteis (1895–1965) war nicht einfach Präsident und V...

Eine einzige Leerwohnung in Winterthur

Im Jahr 1963 vermerkte die Stadt Winterthur eine einzige Leerwohnung, obwohl immerhin 584 Wohnungen erstellt worden waren, davon allerdings keine einzige auf genossenschaftlicher Basis. Die HGW war zwar an verschiedenen Projekten beteiligt, die aber erst später spruchreif werden sollten. Die langfristig grösste Herausforderung war der Landkauf. Hilflos musste die HGW feststellen, dass die ste...

Das 1000. Mitglied

Ohne weitere Auszeichnung oder Erwähnung konnte die HGW 1966 das 1000. Mitglied begrüssen; Ende Jahr waren es genau 1005 Mitglieder. Damit war eine Schallgrenze durchbrochen, die mit einem neuen Bauboom verbunden war. Auch wenn die HGW weiterhin auf eine schlanke Verwaltung setzte, wurde die Grösse zunehmend eine Herausforderung.

Mit dem Wachstum stellte sich mehr denn je die Frage der Anonymität. Wie ko...

Das Grüzefeld als Herausforderung

Bereits vor Baubeginn war sich die HGW klar, dass die exemplarische Siedlung Grüzefeld wirtschaftlich «keine bestechende Lösung» sei. Konzipiert als ein Schauobjekt, würden die Vorteile dieses grossflächigen Bauens durch die «städtebaulichen Höchstanforderungen» verdrängt. Per Los erhielt die HGW schliesslich den Block am Strahleggweg – und musste selber schauen, wie sie mit den Folgekosten k...

Günstig, aber möglichst ohne Subventionen

Ohne öffentliche Unterstützung wäre die HGW nie gross geworden. In der Nachkriegszeit verloren aber Subventionen immer mehr an Bedeutung. Einerseits hinkten die Kredite der öffentlichen Hand dem Baugeschehen hinterher, andererseits ermöglichte ein Gerichtsentscheid 1969, dass solche Subventionen zurückbezahlt und die damit verbundenen Einschränkungen aufgehoben werden konnten.

Wer...

Eine Genossenschaft mit Signet

Anstelle einer Fotografie eines neu erstellten HGW-Hauses zierte ab 1970 ein Logo den Jahresbericht. Als Dach über dem Kopf der Genossenschafter/innen sollte dieses Signet das Ziel der HGW veranschaulichen, den «Mitmenschen vernünftige Wohnverhältnisse zu verschaffen.»

Obwohl in den 1960er-Jahren soviele Wohnhäuser gebaut wurde wie noch nie in der Geschichte von Winterthur, blieb der Wohnungs...

50 Jahre HGW

Mit einer schlichten Feier am 13. April 1973 im Volkshaus erinnerte die HGW an ihren runden Geburtstag. Der Präsident hatte eine Festschrift verfasst, welche die hürdenreiche Geschichte der HGW in Wort und Bild darstellte. Die Stimmung war jedoch eher gedrückt, was mit dem wirtschaftlichen Umfeld zusammenhing.

Erstmals seit Jahrzehnten schrumpfte die Zahl der Mitglieder der HGW, erneut konnte in diesem Jahr ke...

Es geht endlich wieder vorwärts!

Mit dem Bezug von beinahe 100 Wohnungen an der Seenerstrasse konnte die HGW erstmals seit langem wieder einen Zuwachs verbuchen, was sich auch in den Mitgliederzahlen widerspiegelte. Der Landkauf begann 1962, 1973 lag endlich eine Baubewilligung vor. Und erstmals baute die HGW im Rahmen dieser Siedlung Alterswohnungen – ein Wagnis, das sich rasch auszahlte.

Zufrieden vermerkte der Jahr...

Sanierungen statt Neubauten

Angesichts der schwierigen konjunkturellen Umstände vermochte die HGW kaum günstiges Land zu erwerben und neue Bauprojekte in Angriff zu nehmen. Der Bauboom der Nachkriegsjahre verlangte umgekehrt nach Sanierungen und Modernisierungen gerade von Küche und Bad, was die HGW mehr als nur auslastete. Immer mehr Personen arbeiteten im Regiebetrieb mit.

1967 wurde mit Hans Rieder erstmals ein Speziali...

Wohn- statt Autostrasse

Auf Wunsch der Bewohnenden wurde die Grabenackerstrasse nach dem Vorbild der Weberstrasse in eine Wohnstrasse umfunktioniert. Nicht alle waren zwar begeistert über diesen Vorstoss, doch dank der Unterstützung der Bauverwaltung konnte hier auf 1982 eine «Begegnungszone» eingerichtet werden, die zum dörflichen Charakter der Siedlung passt.

Im Grabenacker bildete sich 1981 eine «Arbeitsgruppe Spielstra...

Neue Räume für eine neue Verwaltung

Am 7. Mai 1984 wurde an der Hegistrasse der neue Geschäftssitz bezogen, da die bisherigen Räume am Spitzweg endgültig zu klein geworden waren. Eine von der Mietervereinigung Wolfbühl zum 60-Jahr-Jubiläum der HGW geschenkte Eiche wurde neben dem Gebäude gepflanzt.

Die neuen Räumlichkeiten dienten nicht einfach dem Sekretariat, sondern waren auch Werkgebäude für die verschiedenen Handwerke...

Schock im Birchermüesliquartier

Am 5. Dezember 1991 forderte eine Gasexplosion am Kirschenweg zwei Todesopfer und zog vier Gebäude in Mitleidenschaft. Für die HGW war das ein grosser Schock, zumal diese unerfreulichen Schlagzeilen für schweizweite Aufmerksamkeit sorgten. Die zerstörten Häuser am Kirschen- und Pfirsichweg wurden so rasch wie möglich wieder aufgebaut.

Möglicherweise führte eine unsachgemässe Hantierung eines...

Ein Quartiertreff für die Wolfbühlsiedlung

1991 wurde der Coop-Quartierladen mangels Umsatz geschlossen; er befand sich seit dem Bau der Siedlung Wolfbühl (Wülflingen) in einem der Häuser eingemietet. 1994 wurde das zeitweise als Künstleratelier dienende Lokal probeweise der Mietervereinigung Wolfbühl übergeben. Seither dient der ehemalige Laden als Quartiertreff.

Eigentlich wollte die 1979 gegründete Mietervereinigung Wol...

Wachstum durch Kauf

Was gerne vergessen geht: Die HGW baut nicht einfach Wohnhäuser, sondern kauft auch bestehende Bauten auf. Allein 1996 konnten mehrere Liegenschaften mit über 60 Wohnungen erworben und so der Spekulation entzogen werden, wie der HGW-Präsident anfügte.

Das Bauen war und blieb eine zähe Angelegenheit. Konjunkturelle Einschränkungen und immer höhere Vorgaben der Behörden erschwerten eine rasche Realisierun...

Frust in Gotzenwil

Eine herbe Enttäuschung erlebte die HGW am 4. März 2001, als ein Überbauungsprojekt in Gotzenwil an der Hürde einer Volksabstimmung scheiterte und damit eine seit langer Zeit angestrebte Siedlung Makulatur wurde. Das städtische Wachstum stiess gerade an den «grünen» Rändern auf Widerstand.

Die Abstimmung von 2001 über die Wiedereinzonung von Bauland blickte auf eine längere Vorgeschichte zurück. Die HGW...

Das Jahr der Grossprojekte

Nach einer längeren Durststrecke konnte die HGW endlich wieder grössere Überbauungen zuerst in Sulz und dann in Sennhof und Neftenbach realisieren, passend zu einer Rekordbautätigkeit in der Schweiz. Allein in Winterthur wurde 2005 für 1100 Wohnungen eine Baubewilligung erteilt. Besonders stolz war die HGW auf den Bezug der Siedlung Sennhof mit 101 Wohnungen direkt am Tössufer.

Nachdem die HGW im...

Ein neues Format und ein neues Auftreten

Der Geschäftsbericht ist neu im A4-Format, die HGW besitzt ein neues Logo, und die HGW präsentiert sich als kinderfreundliche Genossenschaft – das anhaltende Wachstum verlangte nach Anpassungen, die aber mehr als nur optischer Natur waren.

Ein Jahr, bevor Winterthur die magische Zahl von 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern erreichen sollte, verschaffte sich die HGW ein neues...

Lob für eine Erweiterung

Nach jahrelanger Planung und unzähligen Sitzungen konnte endlich die Sanierung der Siedlung Stadtrain abgeschlossen werden. Diese Pioniersiedlung aus der Frühzeit der HGW erforderte mehr Aufwand und Aufmerksamkeit als üblich – mit Erfolg: Die erste Etappe der Erweiterung und Modernisierung erhielt zahlreiche Würdigungen.

Die sogenannten Kreuzreihenhäuser im Stadtrain gehen auf Adolf Kellermüll...

Genossenschaftliche Werte

Eine Genossenschaft bietet mehr als nur günstigen Wohnraum – sollte man meinen. Doch in den Jahresberichten wird immer wieder auf passive, desinteressierte Bewohnende hingewiesen, die zwar vom Angebot profitierten, ohne sich jedoch verpflichten zu wollen. Zur Stärkung der genossenschaftlichen Werte wurde jetzt auf der Geschäftsstelle eine eigene Stelle geschaffen.

Die Problematik des genossen...

Standbein Islikon

Mit dem Bezug von Mehrfamilienhäusern in Islikon TG im Herbst 2014 stärkte die HGW einen Standort, wo sie bereits 1960 erste Bauten übernommen hatte. Damit endete auch eine längere Durststrecke, konnten doch über Jahre keine Neubauten mehr bezogen werden. 2014 begannen zudem die Arbeiten für eine Siedlung mit altersgerechten Wohnungen in Wiesendangen, ein weiteres innovatives Projekt.

Dass die HGW um 1960...

Dynamik und Aufbruch

Noch nie wurden so viele HGW-Neubauwohnungen in Angriff genommen wie 2016 – über 250 Wohnungen befanden sich Ende 2016 im Bau, so die stolze Feststellung im Geschäftsbericht. Der Spatenstich in Sennhof am 5. Juli 2016 bedeutete den Auftakt zum grössten und teuersten Neubauprojekt der HGW, während die Lancierung eines Masterplans für die Grabenacker-Siedlung zu einem intensiven Austausch mit den Bewohnende...

Ein neuer Geschäftssitz für eine immer grössere HGW

Im November 2018 konnten neue Geschäftsräume an der Technoparkstrasse bezogen werden, passend zu einer neuen Etappe in der Geschichte der HGW. Mit den zahlreichen Neubauten und mit der Fusion mit der Eisenbahner-Baugenossenschaft Schaffhausen (EBS) auf das Jahr 2019 erlebte die HGW einen Wachstumsschub wie noch nie in ihrer Geschichte.

Ohne grosse Worte wuchs die HGW 2018...

100 Jahre miteinander Daheim - die HGW feiert Geburtstag!

Per Ende 2022 verzeichnet die HGW 2277 Genossenschafter/innen und 2231 Wohnobjekte. Stolze Zahlen für eine Genossenschaft, die auf 100 Jahre Geschichte zurück blickt. Das Jubiläum ist seit 2022 geprägt von vielen Aktionen für die Mietenden: Eine eigens kreierte Plauderbar, die durch die Siedlungen flitzt, ein Pläuderbänkli, das in den Siedlungen zum Plaudern ei...

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